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Geschichte der Partei

Die Familien-Partei Deutschlands wurde im Jahr 1981 in Bayern ge­gründet. Der Landesverband Saarland hat sich 1989 unter der Führung des Kinder­arztes Dr. Franz-Josef Breyer konstituiert. In den folgenden Jahren breitete sich die Parteistruktur über das gesamte Bundes­gebiet aus. Heute gibt es in 14 der 16 Bundes­länder eigene Landesverbände der Familien-Partei sowie zahlreiche Unter­verbände.

Der Landesverband Saarland der Familien-Partei nimmt seit 1990 regel­mäßig an öffentlichen Wahlen im Saarland teil. Bei den jüngsten Kommunalwahlen hat die Partei die Zahl der kommunalen Mandate mehr als verdoppelt. Der bislang größte landesweite Wahl­erfolg konnte bei der Land­tagswahl 2004 mit 3,0 Prozent der Wähler­stimmen erzielt werden. Bei der Landtagswahl 2009 konnten wir unser Ziel - den Einzug in den Landtag - leider nicht erreichen. Mit neuem Schwung und dem Erfolg bei der Oberbürgermeisterwahl in St. Ingbert im Rücken werden wir bei der nächsten Landtagswahl einen neuen Anlauf nehmen. 

Die Familien-Partei steht für die Wiederherstellung der sozialen Gerech­tigkeit in unserer Gesellschaft. Sie wendet sich insbesondere auch im Saar­land gegen die politisch bedingte Ausnutzung der Kindererziehenden in allen Lebens­bereichen und gegen die Aushöhlung der Lebensgrundlagen künftiger Gene­ra­tionen. Die Bildung und Pflege des Humankapitals unserer Gesell­schaft ist für die Familien-Partei vorrangige Aufgabe und unverzichtbare Voraus­setzung für Zukunftsfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg.

Die Familien-Partei betreibt Familienpolitik als Grundlage aller Politik­bereiche und nicht als Rückzug auf eine einzelne Thematik. Sie sieht ihre politische Chance als Kleinpartei neben dem direkten Mitwirken in den Volks­vertre­tungen auch in der Einflussnahme auf die Programme und Ent­schei­dungen der großen Parteien, indem sie diese mit dem Abwerben von Wählerstimmen konfrontiert und familiengerechte Alternativen aufzeigt.