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Arbeit sozial gestalten
53 Jahre bin ich alt und stamme ursprünglich aus Heidelberg. Dort bin ich als Ältester von 8 Geschwistern aufgewachsen. Als bekennender Christ lebe ich im Saarland mit meiner Ehefrau und meinen beiden Söhnen. Durch meine Tätigkeit als SAP-Berater und IT-Projektleiter habe ich deutschlandweit viele Betriebe und Menschen kennengelernt. Überall sind es dieselben Probleme.
Ich darf die saarländische Verfassung zitieren, konkret Artikel 43: „Die Wirtschaft hat die Aufgabe, dem Wohle des Volkes und der Befriedigung seines Bedarfes zu dienen. Durch Gesetz sind die erforderlichen Maßnahmen zu treffen.., um jedermann einen gerechten Anteil am Wirtschaftsertrag zu sichern und ihn vor Ausbeutung zu schützen.“
Es gilt diesen Artikel 43 der Verfassung im Parlament einzufordern, notfalls über eine Verfassungsklage diesen ‚gerechten Anteil’ zu erwirken!
In der Politik aber auch in vielen Betrieben wird die Masse der Bevölkerung nur zum Machterhalt, zur Luxusabsicherung und Profitgier der Entscheider genutzt. Flexibilität und Transparenz ist oft nur eine Einbahnstraße. Es wird viel von Gerechtigkeit und den Notwendigkeiten gesprochen, gemeinsam persönliche Einschnitte hinnehmen zu müssen, um die Zukunft abzusichern. Wenn man aber die Einkommens-Entwicklung von Politikern und Großverdienern im Vergleich zu den Normal- oder Geringverdienern sieht, so fühlt man, dass wir als Stimmvieh und Lastesel missbraucht werden.
Es gibt zu viele Randgruppen in der Saarländischen Gesellschaft, die verfassungswidrig ausgegrenzt werden. Dazu zählen Geringverdiener, Arbeitslose, Alleinerziehende, Arbeitnehmer 5o plus, Ältere vor allem wenn Familien mit Kindern beteiligt sind.
Kinder sollen in diesem Land wieder erwünscht sein und man muß vor allem junge Menschen Existenz-Sicherheiten geben, damit sie sich auch trauen ihren Kinderwunsch umzusetzen.


