Gender Mainstreaming – nicht in Kitas und Schulen

Gender Mainstreaming ist der falsche Hebel in einer falsch verstandenen Gleichstellungspolitik. Aus Sicht der Familien-Partei sind Mann und Frau nicht gleich. Denken wir einfach an Biologie, an Interessen, die sich in Berufsbildern auch heute niederschlagen und an unterschiedliche Vorstellungen über Lebensentwürfe, die sich in den jeweiligen Gruppen schon nicht homogen abbilden lassen. Ihre Ungleichheit, also ihre unterschiedlichen  Absichten, Planungen, Talente und Entwürfe sollten aber als gleich berechtigt anerkannt werden.

Eine übergestülpte Gleichstellung, wie wir sie erleben wird dem nicht gerecht! Ein Gleichstellung von Mann und Frau klingt zunächst auch gut. In der Praxis gemeint ist damit aber gleiche Teilhabe am Erwerbsleben.
Dies unterstellt, dass alle Lebensentwürfe  das Erwerbsleben als das alleinig selig und glücklich machende im Leben ansehen. Wir reden also über eine Fortsetzung einer gesellschaftlichen Entwicklung, die die Erwerbsarbeit überbewertet und Erziehungsarbeit unterbewertet.

Hier tritt die Familien-Partei für gleichberechtigte Lebensentwürfe statt einfacher Gleichstellung in der Teilhabe am Erwerbsleben.
Denn Erziehungsarbeit ist etwas wert! Die Dienstleistung am Kind ins Bruttoinlandsprodukt eingerechnet, würde schon seit den 70er Jahren aufgrund der schrumpfenden Zahlen zeigen: Es läuft was schief in Deutschland.